Bolivien – zwischen Tradition und Moderne (14.6.2017) 2


In keinem der bisher von uns bereisten südamerikanischen Länder ist uns bisher so sehr der Kontrast zwischen traditionellem ländlichem Leben und der Moderne aufgefallen wie hier in Bolivien.

Auf der einen Seite werden mit einfachsten Mitteln Dinge transportiert

oder per Handarbeit die Felder bestellt und das auch noch an teilweise sehr mühsamen Stellen in großen Höhen und an steilen Hängen.

Und in anderen Bereichen ist das Leben sehr modern. Da wundert man sich, dass wir so etwas nicht auch von zu Hause kennen.

Ein Beispiel ist das moderne Transportsystem in La Paz:

Vom Kosten-Nutzen Verhältnis ist das „Teleférico“- Seilbahn-Netz quer durch die Stadt nicht unumstritten, aber als schnelles Transportmittel mit solider österreichischer und schweizerischer Technik,

das einen günstig und stressfrei über die Köpfe, Häuser und den Verkehr der Großstadt hinwegträgt,

ein faszinierendes Fortbewegungsmittel:

Und dann fand ich in Cochabamba in einem Restaurant noch dieses Herren-WC:

Ich habe zwar nicht verstanden, warum dort Spielfilme in voller Länge gezeigt werden, aber das bleibt wohl ein Geheimnis des Betreibers. Das Essen war übrigens köstlich, kann also nicht der Grund für lange Toilettenaufenthalte sein.


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2 Gedanken zu “Bolivien – zwischen Tradition und Moderne (14.6.2017)

  • Thomas Bi

    Hi Christian. Die Spielfilme sind dafür, dass die Wache nicht einschläft 😉
    NB.: So lange ist diese Felderbearbeitung hier auch noch nicht her. Als Kind habe ich bei meinem Opa (in der DDR) auch noch solche Garben aufgebunden und dann mit den anderen Kindern verstecken darin gespielt.
    Weiter alles Gute Ihr Lieben.