Schild oder Nicht-Schild – Was eine Frage (12.9.2017)


Nach zwei Tagen in der Stadt Copiapo ging es wieder auf die Rolle Richtung Süden. Wir hatten einen tollen Tipp bekommen, wo man sich einen besonders schönen Eindruck von der zur Zeit blühenden Atacama-Wüste machen kann.

Es war eine sehr kleine Straße, die uns in dieses Gebiet führen sollte. Um so wichtiger sind in einem solchen Fall ein ordentliches Navi mit aktuellen Karten, gute gedruckte Karten und/odereine vernünftige Straßenbeschilderung.

Um aktuelle Karten auf dem Navi muss man sich natürlich selber kümmern, aber es ist schon erstaunlich, was auch in abgelegenen Regionen so kartographiert ist. Gute Karten (gedruckt) sind leider Mangelware, sie weichen oft von der Realität ab, sind veraltet oder unvollständig.

Also Beschilderung. Die ist in Chile schon recht ordentlich (verglichen mit so manchem Nachbarland), aber durchaus noch verbesserungswürdig. Wie soll man sich entscheiden, wenn man an eine solche T-Kreuzung von zwei Nebenstraßen kommt, an der Kreuzung

zwei Ortsnamen mit Entfernung angezeigt werden, aber dann leider vergessen wurde, die Fahrtrichtungen anzugeben.

Oder man kommt an eine solche Gabelung bei der ersichtlich ist, dass die Straßen in unterschiedliche Richtungen gehen,

nur leider weiß man nicht in welche.
Auch solche Schilder helfen bei der Orientierung nur bedingt weiter:

Und dann kommt man an den Punk, an dem man sich fragt, ob es hier entlang zur Hölle geht

oder etwas weiter hinten in den Himmel

Alle diese Situationen hatten wir binnen 30 Minuten auf dem Weg von der Panamericana südlich von Copiapo/Chile auf Nebenstrecken Richtung Pazifik. Geholfen hat uns am Ende nur (Vorsicht Schleichwerbung): Unser Garmin Navi mit den freien Karten von OSM (Open Street Maps).

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