Neulich vorm Supermarkt in Puerto Natales/Chile (9.12.2016)


Bevor wir für ein paar Tage in den Nationalpark Torres del Paine entschwinden können, stand zwecks Verpflegung ein Großeinkauf an. Dazu ging es in Puerto Natales zum Unimarc Supermarkt.

Auf dem Weg dorthin durch die Stadt sahen wir, ungewöhnlich für Südamerika, einen VW T5 Bus mit französischem Kennzeichen am Straßenrand.Neben ein paar ganz wenigen einheimischen T4/T5 VW Bussen (abgesehen von den brasilianischen T2 Bussen) war dies der erste aus Europa. Leider war aber niemand zu sehen.

Andrea und Franzi waren gerade beim Einkaufen, als ich im Auto sitzend, auf dem Parkplatz angesprochen wurde. Es stellte sich heraus, dass Ben der Fahrer des französischen T5 ist und wir begannen sofort uns auszutauschen. Ben ist seit 4 Monaten mit seiner Frau und den drei Kindern in Südamerika. Inklusive USA planen sie 13 Monate unterwegs zu sein, verschifft nach Montevideo/Uruguay und zurück ab Westküste USA oder Kanada mit einer Verschiffung zwischendurch von Cartagena/Kolumbien nach Florida. Sie waren auch schon in Bolivien und von daher konnte ich mir direkt einige gute Tipps bezüglich Benzinversorgung, Treibstoffqualität und Motorproblemen bei Betrieb mit schlechtem Sprit und in großen Höhen holen. Ben hat die Schwierigkeiten schon hinter sich (verstopfter Dieselpartikelfilter – trotz aller Dieselgate Diskussionen: VW hat Abgasreinigung) und ich hoffe, dass uns Dank entsprechender Vorbereitungen in Deutschland dieses Schicksal erspart bleibt.

Wie es sich für Langzeit Reisende gehört, haben wir uns auch über Reiserouten, -ziele und Erfahrungen ausgetauscht.

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Später gesellte sich Ben dann mit seinem Bus neben uns auf den Parkplatz dazu.

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Und währenddessen kam unsere Freundin Mercedes aus Köln vorbeigeschlendert,  derweil unsere Freundin Clara aus Düsseldorf im Auto auf sie wartete. Aber das….

….. ist eine ganz andere Geschichte.
PS: Im Torres del Paine Nationalpark haben wir zwei Tage später dann noch einen weiteren VW-Bus T5 getroffen, ebenfalls aus Frankreich. Sie sind für 6 Monate in Südamerika unterwegs, verschifft von Marseille nach Montevideo/Uruguay und geplant zurück von Cartagena/Kolumbien.

 

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