Ein Kommen und Gehen (9.12.2016)


So wie wir unseren weiteren Weg in den Süden Patagoniens antreten, zieht es Mercedes und Clara weiter nach Norden.

Gemeinsam haben wir zwei tolle Tage im Nationalpark Torres del Paine verbracht. Während die Beiden feste Unterkünfte hatten, sind wir mitgefahren und haben im Bus übernachtet.

Der Park zeichnet sich durch ein tolles und dramatisches  Bergpanorama aus (wenn das Wetter einem wohlgesonnen ist).

Außerdem bietet er zahlreiche kleine und große Wanderungen und zwei sehr bekannte und beliebte mehrtägige Touren.
Wir fünf haben uns an kleineren Wanderungen zu Wasserfällen und Aussichtspunkten erfreut, das Panorama bewundert und die Eisberge des kalbenden Grey-Gletschers bestaunt. Dort trennten sich dann auch wieder unsere Wege.
Es waren sehr schöne Tage und es ist schon etwas bizarr, wenn man sich länger nicht gesehen hat und dann so fern der Heimat wieder trifft.

Ein kleiner Wermutstropfen des Parks: Bedingt durch die Lage der Unterkünfte im Nationalpark selber, der sehr großen Nachfrage und des begrenzten Angebotes, läuft hier vieles nach dem Motto ‚ wenig für viel‘. Es gibt überteuerte sehr mittelmäßige Unterkünfte und mäßiges Essen zu erstaunlich hohen Preisen. Das konnten wir zum Glück durch unsere Übernachtung im Bus aber teilweise umgehen. Zur Ehrenrettung: im Hotel Grey haben wir fünf ein leckeres Mittagsmenu zu einem vernünftigen Preis eingenommen – es geht also auch anders.

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