Der Weg zum Regenbogen (31.7.2017) 2


Die Rainbow-Mountains „Winicunca“ südlich von Cusco/Peru waren an diesem Tag unser Ziel. In unseren beiden Reiseführern konnten wir dazu zwar keine Informationen finden, aber andere  Reisende hatten uns begeistert davon berichtet.

Nach einer Nacht auf 4.100m Höhe fuhren wir früh am Morgen, um 6:30 Uhr, zum Parkplatz auf 4.500m, bei dem die Wanderung beginnt.
Um 7:00 Uhr waren wir dann auf der Piste. Wir hatten gehört, dass gegen 8:00 Uhr jede Menge Reise- und Kleinbusse eintreffen sollten –  und deshalb wollten wir schon zeitig auf dem Weg sein. Wir fanden auch gleich freundliche Begleitung:

Wem der Weg in der Höhe zu anstrengend ist, der kann auch gerne ein Pferd besteigen:

Der Weg war (noch!) recht einsam und vor allem mühsam, es ging stetig bergauf und die Luft wurde immer dünner. Das Ziel war ein Berggrat auf 5.000m Höhe mit dem Blick auf die Regenbogen-Berge:

Nach einer Picknick-Pause hatten uns dann die Massen eingeholt. Wie eine Ameisenkolonne kamen sie den Berg emporgestiegen.
Um dem zu entkommen, stiegen wir auf der anderen Seite wieder etwas hinab und kamen zu einem wunderschönen Ausblick in einem weiten Seitental

in ziemlicher Einsamkeit.

Nur wenige Wanderer verirrten sich dorthin, aber für die Einheimischen ist dieser Pfad eine wichtige Strecke:

Auch eine beladene Lama-Karavane kam des Weges:


Als wir nach gut zwei Stunden zum Berggrat zurückkamen, um uns an den Abstieg zu machen, waren die Massen schon wieder abgestiegen und mit ihren Tourbussen verschwunden. So hatten wir nach einem einsamen Aufstieg einen ebensolchen Abstieg. Als wir am riesigen Parkplatz ankamen, war er wieder genauso leer, wie wir ihn am Morgen vorgefunden hatten. 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

2 Gedanken zu “Der Weg zum Regenbogen (31.7.2017)

  • Thomas Bitzer

    Wie kommen denn diese tolle Farbspiele der Erde zustande? Das ist ja Klasse.
    NB.: Wie kommt Ihr mit der dünnen Luft klar? Ich war nur einmal in China auf 4800m. Da musste ich alle paar Meter ein Pause einlegen, weil ich einfach meine Beine nicht mehr bewegen konnte. Ist das Gewöhnung?
    LG Bi

  • Eva

    …ich bin beeindruckt…ich muss gestehen, ich war wirklich lange nicht mehr hier. Ihr habt hier wirklich eine tolle Dokumentation und spannende Geschichten. Da bekommt man sowas von Fernweh, ich glaube ich muss mal ein Sabatical einreichen :D…

    Natürlich musste ich heute an diesem besonderen Tag mal vorbei schauen. Daher hier am letzten Beitrag meinen Kommentar.
    Alles, alles Liebe zum Geburtstag Christian. Genieße deinen Tag und lass dich von der Umgebung und deinen Lieben verwöhnen.
    Von Herzen liebe Grüße aus der Heimat,
    Eva (aus Krefeld :D; möchte gar nicht die drei Buchstaben erwähnen, die uns verbinden aber einen Hinweis außer meinem Vornamen muss ich ja hier lassen)