Keine Steine – niemals! (31.8.2017)


Auf den Fahrten durch Peru sind uns einige Schilder aufgefallen, die für Europäer eher ungewöhnlich sind.

Peruaner können intensiv und sehr ausdauernd streiken. So ist gerade in der letzten Zeit bei den Lehrern geschehen, die 2 Monate nicht unterrichtet haben, um für höhere Löhne zu kämpfen. Eine sehr beliebte Streikmethode ist dabei die tagelange Straßensperre.

In Peru haben wir das persönlich nicht erlebt, aber durch andere Reisenden davon gehört. An den Straßensperrungen herrscht dann Ausnahmezustand und man sollte besser nicht auf die Idee kommen, gewaltsam durchbrechen zu wollen.

Die Straßensperrung besteht häufig aus unzähligen Steinen, mit der die Fahrbahn komplett gesperrt wird. Um dem effizient entgegen zu wirken gibt es daher folgendes Straßenschild:

Wir haben etwas Vergleichbares mal in La Paz/Bolivien erlebt, wo mit relativ geringem Aufwand der Talkessel von La Paz für den Fahrzeugverkehr blockiert wurde – sehr beeindruckend.

Wir als Europäer fragen uns wirklich, was einen dazu treiben sollte, am Straßenrand Reifen anzuzünden. In Peru beugt man dem aber sicherheitshalber mit einer entsprechenden Beschilderung vor:

Auch das folgende Schild stellte uns etwas vor ein Rätsel. Bei generellem Rechtsverkehr ist eigentlich klar, dass man rechts fährt. Von daher bleibt es für uns unklar, wofür dieses Schild eigentlich notwendig ist.

Es dient definitiv nicht als Überholverbots-Schild, denn dafür gibt es ein eigenes Zeichen.

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