In Wolken gebettet (7.9.2017) 1


Manchmal gibt es Ausblicke, die sind fast zu schön, um wahr zu sein. Nachdem wir Jacky ‚gerettet‘ hatten (LINK) waren wir nachmittags schon spät dran und konnten unseren eigentlichen Nachtplatz nicht mehr erreichen.

Da kam uns ein einsamer Aussichtspunkt in der Nähe von El Cobre an der Ruta 1 auf 1.500m gerade recht. Der lud einfach zum Übernachten ein.

Es war ein Ausblick wie aus dem Flugzeug. Eigentlich müsste man von hier den Pazifischen Ozean erblicken können,

aber nicht zu dieser Jahreszeit. Da liegt der Ozean nämlich meistens unter einer dicken Wolkenschicht und ist nicht zu sehen.
Das erstaunliche dabei ist, dass man in der Höhe oder mit ein paar Kilometern Abstand von der Küste in der Atacama-Wüste wolkenfreies und traumhaftes Wetter hat.

Ein echter Grund für Freudensprünge.

Nach einem traumhaft schönen Sonnenuntergang im Westen

gab es gleich auf der anderen Seite im Osten den passenden Mondaufgang:

Am nächsten Morgen war dann wieder Sonne angesagt und die Wolken waren immer noch da:

Bei der Abfahrt am Morgen zum Pazifik haben wir dann mal nachgemessen. Die Wolkenoberkante lag bei etwa 1.300m, die Unterkannte bei 1.100m. Darunter war alles trist und grau.

Wenn man aber viel Glück hat, reißt die Wolkendecke auch mal (wie hier im Nationalpark Pan de Azucar am 9.9.2017) auf und man hat das volle Pazifik-Panorama entweder mit Felsufer:

oder mit feinstem Sandstrand:


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Ein Gedanke zu “In Wolken gebettet (7.9.2017)

  • Andrea B.

    Wunderschöne Bilder, wunderbarer Eintrag, toller Sprung in den Abendhimmel!!!

    (Wie merkwürdig, ihr seid in einer völlig anderen Welt, so weit weg, so fremd – und ich war doch auch mal dabei… Jetzt fühle ich mich so wie die früheren anderen Autoren: Ich beneide euch!)